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Gruppentherapie - Angebot

Vor Beginn der Gruppenpsychotherapie werden ein bis drei Einzelgespräche durchgeführt, um einander kennenzulernen und zu prüfen, ob eine Gruppenarbeit ein passendes Angebot sein kann. Zusätzlich zur Gruppentherapie sind bei Bedarf begleitend alle zwei bis vier Wochen Einzelgespräche möglich. Diese Kombination hat sich als überaus effektiv bewährt. 

 

Die Gruppen sind geschlossen, d.h. die Zusammensetzung besteht aus einer festen Gruppe von maximal 6 Teilnehmer:innen, die sich einmal pro Woche, oder alle 2 Wochen  für 100  Minuten trifft. 

 

In der themenoffenen Gruppentherapie erwartet Sie ein geschützter Raum, in dem Sie sich mit anderen austauschen, gegenseitige Unterstützung erfahren und neue Perspektiven gewinnen können. Jeder Mensch bringt seine eigenen Erfahrungen und Themen mit – gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre der Wertschätzung, Offenheit und Motivation. Hier dürfen Sie so sein, wie Sie sind, und erleben, wie stärkend es ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam an persönlichen Zielen zu arbeiten.

Zusätzlich wird es auch Themenspezifische Gruppen geben, z.B. zu Themen wie Depressionen, Angstbewältigung, soziales Kompetenztraining...

Möglichkeiten & Vorteile

  • Gefühl von Gemeinschaft – Man merkt, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist.

  • Austausch von Erfahrungen – Mitglieder können voneinander lernen und neue Perspektiven erhalten.

  • Soziale Unterstützung – Die Gruppe bietet Rückhalt, Ermutigung und Verständnis.

  • Übung sozialer Fähigkeiten – Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten werden gestärkt.

  • Spiegelung durch andere – Man bekommt Feedback, das einem hilft, sich selbst klarer zu sehen.

  • Vielfalt der Sichtweisen – Unterschiedliche Hintergründe und Meinungen eröffnen neue Lösungswege.

  • Motivation und Vorbilder – Fortschritte anderer können anspornen und Hoffnung geben.

  • Kosten- und Zeitersparnis – Oft günstiger und leichter zugänglich als Einzeltherapie.

  • Stärkung des Selbstwertgefühls – Durch das Teilen eigener Erfahrungen und die Unterstützung anderer.

  • Struktur und Halt – Regelmäßige Treffen schaffen Verbindlichkeit und Routine.

  • Verarbeitung von Scham und Stigmata – Offenes Sprechen reduziert Schuld- und Schamgefühle.

  • Förderung von Empathie – Das Zuhören stärkt Mitgefühl und Verständnis für andere.

  • Selbstwirksamkeit – Man erlebt, dass man anderen helfen kann, nicht nur Hilfe empfängt.

Mögliche Themen

Allgemeine psychische Gesundheit

  • Umgang mit Stress, Anspannung und Überforderung

  • Angstbewältigung (soziale Ängste, Panik, Phobien)

  • Depression und Antriebslosigkeit

  • Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz

  • Emotionsregulation und Umgang mit Wut

Beziehungen & Soziales

  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit

  • Gesunde Grenzen setzen („Nein sagen“)

  • Einsamkeit und soziale Isolation

  • Beziehungsprobleme & Partnerschaft

  • Umgang mit Trennung oder Verlust

Lebensübergänge & Krisen

  • Trauer & Verlustverarbeitung

  • Chronische Krankheit oder körperliche Einschränkungen

  • Identitätsfindung (z. B. Jugend, Midlife-Crisis)

  • Migration, Integration, kulturelle Anpassung

  • Jobverlust, Burnout, berufliche Neuorientierung

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